Die SPD-Fraktion im Bezirkstag von Oberbayern

SPD-Fraktion besuchte „Vincentro“

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Wenn Menschen in psychische Krisensituationen geraten, werden sie oft in stationäre Behandlung überwiesen. Der Aufenthalt in einer Klinik hat aber nicht nur Vorteile, denn er reißt die Betroffenen aus ihrem Umfeld. Psychisch erkrankten Menschen eine Alternative zum Klinik-Aufenthalt zu bieten — das will „Vincentro“.

Die Einrichtung liegt in der Orleansstraße, mitten im Münchner Osten. Hier informierte sich die SPD-Bezirkstagsfraktion im Dezember 2011 über die Arbeit von „Vincentro“. Die 2010 gegründete Einrichtung ist Teil eines Netzwerks für psychische Gesundheit, an dem Arbeiterwohlfahrt und Krankenkassen beteiligt sind.

„Vincentro“ bietet eine integrierte Versorgung, die stationäre Aufenthalte verkürzen oder gar vermeiden soll. So können die Patienten in ihrem familiären, sozialen und beruflichen Umfeld verankert bleiben. Erreicht wird dies durch eine ambulante Versorgung mit häuslicher psychiatrischer Krankenpflege, Soziotherapie und Krisenintervention. Jeder Patient hat einen festen Ansprechpartner und kann „Vincentro“ rund um die Uhr erreichen. Außerdem stehen Rückzugsräume zur Verfügung. Das Team der Einrichtung umfasst Psychologen, Fachkrankenpfleger und Sozialarbeiter; aber auch niedergelassene Fachärzte kooperieren mit „Vincentro“.

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Michael Asam würdigte die Arbeit der Einrichtung: „Die SPD hat den Grundsatz ‚ambulant vor stationär‘ immer unterstützt. In diesem Sinne leisten Sie hier eine wichtige Arbeit zum Wohl der Patienten.“


Foto: Die SPD-Bezirkstagsfraktion bei „Vincentro“. Ganz links Holger Steckermaier und Johannes Winklmair von „Vincentro“.

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